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Das Sprunggelenk: "Sorgenkind" vieler Sportler.


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In der Umgangssprache bezeichnet man häufig das gesamte Gelenk zwischen Fuß und Bein (Unterschenkel) als "Knöchel" - korrekt heißt es dagegen Sprunggelenk.

Man unterteilt es anatomisch in das obere Sprunggelenk, welches ein Teil des Unterschenkels ist, und das untere Sprunggelenk, welches zum Fuß gehört. Das obere Sprunggelenk ermöglicht die Beugung und Streckung, das unterer die Drehung - im Zusammenspiel machen Sie den Fuß außerordentlich beweglich.

Den oberen Teil, die Gelenkspfanne, bildet der Knöchel, der aus dem unteren Ende des Wadenbeines (Außenknöchel) und dem unteren Teil des Schienbeines (Innenknöchel) besteht. Der untere Teil, der Gelenkskopf, wird durch den oberen Teil des Sprungbeines gebildet. Dieses wiederum ist ein Teil der Fußwurzel.

Das Sprunggelenk wird durch starke Bänder zusammengehalten. Dennoch kommen Bänderzerrungen oder -risse leider sehr häufig vor. Bei Sportarten wie Handball, Fußball oder Rugby gehören Knöchelbrüche zu den häufigsten Verletzungen. Betroffen ist meist der Innenknöchel.

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