Sie werden unsichtbar unter der Kleidung getragen, sehen aus wie ein Mieder und
sind konzipiert für eine Dauerbehandlung bei chronischer Osteoporose: Moderne Rückenorthesen.
Sie werden als Ergänzung zur medikamentösen Osteoporose-Therapie immer häufiger vom Orthopäden verordnet. Eine Rückenorthese stabilisiert die bereits durch eine oder mehrere Wirbelbrüche geschädigte Wirbelsäule, darüber hinaus unterstützt sie den Wiederaufbau der geschwächten Rumpfmuskulatur. Alles in allem bietet eine Rückenorthese effektiven Schutz vor weiteren Frakturen.
Orthese hilft Rundrücken aufzurichten
Die Orthesenbehandlung durchbricht den für die Osteoporose typischen Teufelskreis aus Muskelabbau und Knochenabbau: Wirbelkörperfrakturen führen zu Körpergrößenverlust und zur zunehmenden Bildung eines Rundrückens. Die Folgen sind häufig starke Schmerzen und dadurch bedingt eine Einschränkung der Beweglichkeit. Diese hat einen zunehmenden Muskelabbau im Rumpfbereich und eine weitere Abnahme der Stabilität beim Stehen und Gehen zur Folge.
Steigerung der Lebensqualität
Die Orthese Spinomed® active beispielsweise setzt sich zusammen aus einem textilen Bestandteil, der den Oberkörper umfasst, und einer individuell anpassbaren Rückenschiene, die in eine Rückentasche eingeschoben wird. Während der textile Bestandteil über einen Biofeedback-Mechanismus eine aktive Aufrichtung bewirkt, sorgt die Rückenschiene für Stabilität.
Die Kräftigung von Muskeln und Knochen sowie eine verbesserte Haltung und Koordination bewirken eine Steigerung der Aktivität und damit der Lebensqualität. Tägliche Verrichtungen im Haushalt wie Einkaufen, Staubsaugen und Kochen fallen wieder leichter.
Erste Studienergebnisse belegen Wirksamkeit
Zwischenergebnisse einer seit September 2004 laufenden Studie mit der Spinomed® active Orthese weisen eine Kräftigung der Rumpfmuskulatur nach, die eine Aufrichtung des Rumpfes bewirkt. Darüber hinaus belegen sie eine Schmerzreduktion sowie eine Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Besondere Bedeutung kommt der osteoporosetypischen Körperschwankneigung zu, die durch das Tragen der Orthese deutlich reduziert werden kann. Da eine reduzierte Schwankneigung auch eine geringere Sturzneigung bedingt, lassen die vorläufigen Studienergebnisse darauf schließen, dass die Nutzung der Orthese neben einer Verbesserung des Allgemeinbefindens der Patienten auch zur Senkung des Risikos künftiger Frakturen beitragen kann.
Weitere Informationen:
www.medi.de oder E-Mail spinomed(at)medi.de
Ihre Nahrung sollte ungesättigte Fettsäuren enthalten. Diese finden sich in verschiedenen Pflanzenölen wie Oliven-, Walnuss-, Raps- und Sojaöl. Nüsse, Samen und fettreiche Fischarten wie Makrele, Hering, Lachs und Forelle beinhalten ebenfalls viele ungesättigte Fettsäuren. Essen Sie möglichst wenig tierische Fette.
Weitere Infos:
www.netdoctor.de/ernaehrung/naehrstoffe/fett