Liebe GelenkForum-Leser,

 

in diesem Newsletter informieren wir Sie über die heilenden Hände der Chirotherapeuten. Mit Hand auflegen allein, ist es dabei nicht getan. Es bedarf professionellen Griffen um Blockierungen in den Gelenken und der Wirbelsäule zu lösen. Eine Chirotherapie ist kein Allheilmittel und eine Operation mitunter unumgänglich. Doch schwindet die Angst vor einem operativen Eingriff oft schon, wenn man weiß, was dahinter steckt. So klären wir dieses Mal über Knieoperationen auf. Vorsorge ist dennoch besser als Nachsorge und so raten wir Ihnen, sich sportlich zu betätigen und zwar mit Aquafitness bzw. Wassergymnastik. Das ist nicht nur gut für die Gelenke, sondern macht auch mächtig Spaß.

 

Bleiben Sie gesund!

 

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Inhalt

Gelenkerkrankungen

Fitness

Körperpflege

Helfen

 
Gelenkerkrankungen

Die Kunst der sanften Griffe


Wie Ärzte Gelenkblockaden lösen und Schmerzen nehmen können

 

Chirotherapie, auch Manuelle Medizin genannt – das ist Behandlung im wahrsten Sinne des Wortes. Denn mit den Händen gibt der Arzt einen Impuls auf die Gelenkkapseln und hebt so schmerzhafte Funktionsstörungen der Wirbelsäule wieder auf. Daher auch der Name: Cheir heißt auf Griechisch Hand, manus auf Latein. Schon der griechische Arzt Hippokrates (460 – 377 v. Chr.) beherrschte die Methode. Heute ist sie eine gesetzlich anerkannte Leistung, die besonders von Orthopäden und Allgemeinmedizinern angeboten wird, aber auch von Chirurgen, Neurologen oder HNO-Ärzten.

Nacken-, Lenden-, oder Kopfschmerzen - oft haben sie ihren Ursprung in der Wirbelsäule. Die 24 Wirbel sind durch Gelenke miteinander verbunden. Durch Fehlbelastungen (z.B. falsche Körperhaltung) oder starken seelischen Druck können Funktionsstörungen in diesen Gelenken und dem umgebenden Gewebe ausgelöst werden: Muskeln verhärten und verspannen sich, machen das Gelenk unbeweglich und reizen Nerven. Nach besonderer Lagerung des Patienten wird mit einem gezielten Handgriff des Arztes die Reizleitung der Nerven unterbrochen, die Muskelanspannung sinkt, das Gelenk wird frei, kann seine ursprüngliche Funktion wieder wahrnehmen. Der Körper schüttet dabei Endorphine aus, schmerzstillende Botenstoffe für das Nervensystem, der Patient spürt meist unmittelbare Besserung.

 

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Neue OP-Techniken - damit Bewegung wieder Spaß macht


Kleine Schnitte, kurzer Krankenhausaufenthalt,schnell wieder gehen – was die modernen Operationsmethoden alles können

 

Eine Operation am Knie – das macht Patienten Angst. Doch sind die meisten Eingriffe längst nicht mehr so belastend, wie manche glauben. Wir erklären die besten Methoden, was dabei gemacht wird und für wen sie geeignet sind.

 

Arthroskopie (Gelenkspiegelung)

Ein beweglicher Stab mit einer kleinen Kamera (Arthroskop) wird durch einen winzigen Hautschnitt in das Knie eingeführt. Die Kamera überträgt Bilder auf einen Monitor, auf dem die Ärzte die Strukturen im Kniegelenk betrachten können. Sind Schäden erkennbar, werden über einen weiteren Hautschnitt Spezialinstrumente eingeführt, um zum Beispiel Teile des Meniskus zu entfernen. Gleichzeitig wird das Knie durchgespült, um es von störendem Gelenkabrieb zu befreien.

Geeignet für

alle Arten von Knieschäden, besonders Meniskusverletzungen

Nach der OP*

Behandlung überwiegend ambulant. Mindestens zehn Tage Schonung. Oft ist schon nach zwei Wochen wieder Sport möglich.

 

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„Wenn die Seele überlastet ist, tut oft der Rücken weh“


Dr. Konrad Mildner erklärt, warum die Psyche Kreuzschmerzen verursachen kann

 

Irgendwann in ihrem Leben, so die Statistik, leiden rund 30 Prozent aller Menschen über 14 Jahre und bis zu 90 Prozent aller über 50- Jährigen unter Rückenschmerzen. Häufig treten sie akut nach Überlastung oder falscher Bewegung auf. Dann sind Blockierungen und Muskelverspannungen die Ursachen und können durch Chirotherapie und Spritzen schnell gebessert werden.

Anders ist es bei chronischen, d. h. länger dauernden oder sogar anhaltenden Rückenschmerzen. „Hier unterscheiden wir nach strukturellen und nichtstrukturellen Schmerzen“, erklärt Dr. Konrad Mildner. Strukturell heißt, dass Veränderungen am Wirbelknochen oder an den Bandscheiben zu erkennen sind. Behandelt wird mit Spritzen, Massagen, Krankengymnastik, Akupunktur oder es muss – in seltenen Fällen – eine Operation durchgeführt werden.


Bei nichtstrukturellen Rückenschmerzen sind keine Veränderungen an den Wirbelknochen oder Bandscheiben zu erkennen. Dann ist der Rücken eine Projektionszone für Störfelder an anderen Stellen des Körpers. Das können innere Organe, Narben, Zahnherde, Kiefergelenkfunktionsstörungen aber auch psychische Faktoren wie Stress, Ärger, Ängste oder unterdrückte Emotionen sein. Dr. Mildner: „Ist die Seele überlastet, überträgt sie diesen Konflikt auf den Rücken – es kommt zu Schmerzen. Wir sprechen dann von Psychosomatik“.


Bei den seelischen Ursachen von Rückenproblemen verspannt sich der Körper, die Schmerzen werden als besonders bedrohlich wahrgenommen. Auf Dauer fördern solche emotionalen Faktoren die Entwicklung von chronischen Rückenleiden, die mit der Zeit auch körperliche Veränderungen wie Bandscheibenschäden mit sich bringen können.

Psychosomatische Schmerzen sind oft nur ein Trick, den uns die Seele vorspielt. Sie will, das wir uns fragen: Wozu habe ich Rückenschmerzen? Dr. Mildner: „In diesen Fällen muss der Arzt nicht nur Schmerzen nehmen, sondern dem Patienten zusätzlich Impulse geben, wie seine körperliche, psychische und soziale Einheit wieder hergestellt werden kann“.

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Fitness

10 gute Gründe, warum Wasser sie fit macht


Es baut Muskeln auf, schont die Gelenke, beugt Krampfadern vor

 

Wassergymnastik – das klang lange Zeit nach Seniorensport und Reha-Training. Doch dieses Vorurteil ist längst verjährt. Nicht nur trendige Namen wie „Hydro-Power“ oder „Aquafitness“ haben dazu beigetragen, dass sich Turnen im Wasser durchgesetzt hat. Orthopäden, Sportmediziner und Kardiologen sind sich einig: Aquatraining erreicht alle Fitnessziele. Es stärkt das Herz-Kreislauf-System, erhöht Kraft und Gelenkigkeit, baut Muskeln auf, Fett ab. Das gilt für alle Altersgruppen und Fitnesslevel. Deshalb nennen wir Ihnen zehn gute Gründe, ins Wasser zu gehen.

 

1.Auftrieb beflügelt

Im Wasser fühlt sich jede Bewegung anders an. Der Grund: Die Dichte von Wasser ist 800 Mal größer als die von Luft. Die Folge ist ein größerer Bewegungswiderstand, aber auch Auftrieb – und der ist äußerst angenehm. Wer bis zum Hals im Wasser steht, braucht nur noch ein Zehntel seines Körpergewichts zu tragen. Gut für Übergewichtige, Bandscheiben- und Arthrose-Patienten.

 

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Körperpflege

Urlaub für die Füße


Ihre Schönheits-Geheimnisse sind sorgsam mit schnörkeliger Schreibschrift in alten Hof-Apothekenbüchern aufgezeichnet. So weiß man, dass Kaiserin Elisabeth von Österreich, genannt Sisi (1837 – 1898), für ihre diversen Fußbäder in silbernen Schüsseln Lavendel, Thymian und Rosmarin bevorzugte. Sie galt als die schönste Frau ihrer Zeit und war für ihre Eitelkeit bekannt. Ihrem Beauty-Programm widmete sie täglich viele Stunden Zeit. Zwar mag der Schönheitsanspruch der Kaiserin überzogen gewesen sein. Ein Blick auf nackte Sommerfüße lässt jedoch erahnen, wie es um die Pflege der Füße heutzutage bestellt ist. Hühneraugen, Schwielen, eingewachsene Zehennägel und entzündete Nagelbetten sind ebenso häufiger wie unschöner Anblick. Dabei können Ihre Füße mit dem richtigen Pflegeprogramm auch ohne großen Aufwand gut aussehen.

 

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Helfen

Zurück ins Leben


Wie Hamburger Ärzte in Indien kranken Kindern neuen Mut geben

 

Siri kann wieder lachen. Ihre braunen Augen strahlen, als sie ihre ersten Schritte macht. Ganz zaghaft noch, aber voller Zuversicht. Für die 5jährige sind das Schritte in ein neues Leben. Ein Leben voller Hoffnung. Hoffnung, im nächsten Jahr zur Schule gehen zu können. Hoffnung, später eine Ausbildung zu bekommen. Hoffnung einen Mann zu finden und eine Familie zu gründen.

Noch vor drei Monaten hockte das Mädchen hilflos auf dem Boden einer ärmlichen Hütte im Süden Indiens. Nach einer Infektion des Gehirns litt es unter extremer Muskel- und Sehnenverkürzung der Füße und Beine. Ohne fremde Hilfe konnte sich die Kleine nicht bewegen.

 

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