
Liebe GelenkForum-Leser, in dieser Ausgabe des GelenkForum-Newsletters informieren wir Sie u.a. über individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL-Leistungen) in der Orthopädie. Die Rubrik Gelenkerkrankungen befasst sich mit der Kniearthrose. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre. Vertiefendes Wissen finden Sie wie immer unter www.gelenkforum.de.
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Inhalt Allgemein IGeL-Leistungen: Medizin à la carte Gesundheitskurse auf Kassenkosten Gelenkerkrankungen Kniearthrose: Acht Strategien gegen den Schmerz Das gesunde Bewegnungsprogramm: 6 Tipps für einen knieschonenden Alltag Wellness Allgemein IGeL-Leistungen: Medizin à la carteImmer mehr Gesundheitsleistungen werden von Ärzten angeboten, aber von Kassen nicht bezahlt. Wir stellen die wichtigsten orthopädischen Extrabehandlungen vor.
Immer mehr Ärzte haben IGeL in ihrem Programm. Das sind individuelle Gesundheitsleistungen, die der Patient selbst bezahlen muss, denn sie gehören nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Versicherung. Trotzdem sind viele dieser Therapien empfehlenswert, weil sie die Möglichkeiten der konventionellen Behandlung optimal ergänzen.
Gesundheitskurse auf KassenkostenEtwas für die Gesundheit tun, Erkrankungen vorbeugen: Die gesetzlichen Krankenkassen machen es ihren Mitgliedern leicht. Denn sie bezuschussen Präventions-Angebote. Allein an der Hamburger Volkshochschule werden über 100 Kurse von den Gesetzlichen gefördert. Auch der Hamburger Fitness-Anbieter Kaifu Lodge gehört zu den Kooperationspartnern vieler Kassen (z.B. DAK, TK, Barmer und weitere). In der Regel gibt es 80 Prozent zu den Kursgebühren dazu, maximal jedoch 75 Euro. Alles, was Sie tun müssen: Am Ende des Kurses eine Teilnahmebescheinigung besorgen – die gibt es, wenn Sie an mindestens 80 Prozent der Termine teilgenommen haben - und bei Ihrer Krankenkasse einreichen.
Hier geht es weiter: Die Bereiche, die gefördert werden.
Studie: Biertrinker essen mehr Chips als WeinliebhaberWeintrinker ernähren sich gesünder als Liebhaber des Bieres. Das hat eine dänische Studie herausgefunden, bei der 3,5 Millionen Kassenbons aus Supermärkten untersucht wurden. Danach kaufen Biertrinker häufiger Fertiggerichte, Chips und Produkte mit hohem Fettanteil, während Weinkonsumenten eher zu Oliven, Früchten und Gemüse greifen. Studie: Gesundheit wichtiger als LiebeGesundheit ist für 70 Prozent der Deutschen wichtiger als Liebe. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1000 Männern und Frauen im Alter von 18 bis 55 Jahren. Danach komme für fast jede Frau (49 Prozent) eine stabile Partnerschaft. Bei 45 Prozent der Männer stehen gutes Essen und Trinken an zweiter Stelle. Zu einem guten Leben gehört nach dem Ergebnis der Studie für 34 Prozent der Männer auch Sex, jedoch nur für 14 Prozent der Frauen. Gelenkerkrankungen Kniearthrose: Acht Strategien gegen den SchmerzEtwa acht Millionen Deutsche haben Arthrose – einen schmerzhaften Verschleiß der Gelenke. Bei dieser Krankheit werden mehr Knorpelzellen abgebaut, als neue entstehen. Besonders häufig sind die Knie betroffen. Kniegelenke sind Schwerstarbeiter. Sie tragen unser gesamtes Körpergewicht. Beim Gehen das Vierfache, beim Laufen sogar das Sechsfache. In einem gesunden Gelenk fangen Knorpelpuffer die Belastung ab. Wie ein schützender Mantel überziehen sie die Kontaktflächen, an denen Ober- und Unterschenkelknochen aufeinandertreffen. Damit diese Stoßdämpfer des Knies elastisch bleiben, brauchen sie Aufbaustoffe: Wasser, Zucker und Eiweiß (Aminosäuren). Die bekommen sie aus der Gelenkflüssigkeit, die von der Gelenkinnenhaut ständig neu gebildet wird. Bei jedem Schritt wird der Knorpel zusammengedrückt und die Nährstofflösung hineingepresst. Lässt die Druckbelastung nach, fließt die Gelenkflüssigkeit zurück und nimmt Abbauprodukte aus dem Knorpel mit. Bei Bewegungsmuffeln funktioniert der Nährstoffnachschub nicht. Der Knorpel hungert, wird spröde und rissig. Die erste Stufe der Arthrose. Bald werden kleine Knorpelsplitter abgesprengt, knirschen wie Sand im Getriebe und lösen Entzündungen der Gelenkinnenhaut aus. Das nennt Ihr Arzt die „aktivierte Arthrose“. Sie tut nicht nur weh, sondern leistet der Knorpelzerstörung weiteren Vorschub. Im Endstadium der Arthrose ist die gesamte Knorpelfläche verschwunden. Die Knochen reiben aufeinander und verformen sich. Bewegungsmangel ist also einer der Hauptauslöser für Arthrose.
Hier geht es weiter: Risikofaktoren und wie der Arzt helfen kann Das gesunde Bewegnungsprogramm: 6 Tipps für einen knieschonenden Alltag
1. Die Treppen-Strategie Treppab mit dem erkrankten Knie vorausgehen, dabei das Knie steif halten. Treppauf umgekehrt. So vermeiden Sie schmerzhafte Reibung im Knorpel.
2. Die 75 Grad Hocke Nicht tiefer in die Knie gehen, als auf der Zeichnung zu sehen ist. Denn ab dem 90 Grad-Winkel steigt der Druck auf das Kniegelenk extrem an.
3. Richtiges Sitzen Füße im Sitzen nach vorn strecken, da die 90 Grad-Beuge den Knorpelstoffwechsel beeinträchtigt und die Kniescheiben schädigt.
4. Muskeltraining Beim morgendlichen Zähneputzen hüftbreit stehen und leicht in die Knie gehen. Jetzt abwechselnd auf die Zehenspitzen und auf die Ferse stellen. Das trainiert die Kniegelenk stabilisierende Muskulatur.
5. Schonendes Heben Wenn der Rücken ganz gesund ist, beim Heben nach vorne beugen, statt in die Knie zu gehen. So verteilt sich die Last auf die Wirbelsäule statt auf die Knie (siehe rechts).
6. Venengymnastik Krampfadern verhindern eine optimale Nährstoffversorgung des Gelenkknorpels. Deshalb: täglich Venen stärken, z.B. mit Radfahren, Wechselduschen, Kompressionsstrümpfen.
Wellness Partnermassage: Streicheln Sie den Kopfschmerz wegMorgens Fliesenschrubben, mittags Einkaufstüten schleppen und am Nachmittag noch stundenlang vorm Computer sitzen – kein Wunder, wenn’s danach im Nacken schmerzt. Die Muskeln rund um Schultern und Halswirbel sind verspannt, quälende Kopfschmerzen nicht selten die Folge. Da kann eine Partnermassage helfen – der schönste Weg zur Entspannung. Keine Angst, Fehler kann Ihr Privatmasseur kaum machen - vorausgesetzt, er beachtet ein paar einfache Regeln.
Hier geht es weiter: Einfache Regeln und passende Übungen.
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