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Coxarthrose - die Arthrose des Hüftgelenks.

Als Kugelgelenk bietet das Hüftgelenk sehr große Bewegungsfreiheit. Die Gelenkflächen sind mit einer knorpeligen Gleitschicht überzogen, die wie ein Stoßdämpfer wirkt. Das Gelenk wird über die Gelenkkapsel stabilisiert und ernährt. Hier wird auch die Gelenkflüssigkeit produziert.

Die Coxarthrose betrifft rund fünf Prozent der Bevölkerung - bei jedem zweiten 60-Jährigen treten Verschleißerscheinungen im Hüftgelenk auf. Eine häufige Ursache sind spät erkannte oder schlecht korrigierte Fehlstellungen der Hüfte im Säuglingsalter.

Irreführend an der Hüftgelenksarthrose ist, dass die Schmerzen an ganz unterschiedlichen Stellen und in verschiedenen Situationen auftreten können:

  • in die Leistengegend ausstrahlend.
  • im Oberschenkel und/oder im gesunden Kniegelenk.
  • im Gesäß - wie bei Ischiasbeschwerden.
  • als zunehmende Belastungsschmerzen.
  • als Anlaufschmerzen, die nach kurzer Bewegungszeit nachlassen - ein deutlicher Hinweis auf eine Coxarthrose.

Charakteristisch für eine Hüftgelenksarthrose sind Schmerzen, die morgens nach dem Aufstehen etwa fünf bis sechs Minuten anhalten. In einem späteren Stadium dauern die Schmerzen vor allem im Leistenbereich und im Oberschenkel auch nachts und im Ruhezustand an.